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 Lektion 5 Schattenarbeit

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Sharina
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BeitragThema: Lektion 5 Schattenarbeit   Lektion 5 Schattenarbeit Icon_minitimeMo Okt 11, 2010 7:38 pm

b]Lektion 4 - Schattenarbeit[/B]


Schattenarbeit ist ein sehr essentieller Teil der Magie: Durch Bekämpfung ist man viel weniger beeinflussbar oder angreifbar. Dies ist jedoch nur ein Aspekt!

Die Schattenarbeit - Einleitung

Wie anfänglich angekündigt, beschließen wir das Thema nun mit der Schattenarbeit, auch das nächste Mal wird sich noch alles um die Schattenarbeit drehen, da es quasi ein wichtiger Schritt in der persönlichen Entwicklung jeden magisch arbeitenden Wesen darstellt.

Denn Schattenarbeit ist ein Prozess, ein sehr langwieriger, den man nicht mal eben kurz nebenbei komplettieren kann. Es holt verborgene dunkle Fähigkeiten aus den tiefen unseres Unterbewusstseins hervor, gibt uns Gelegenheit unseren eigenen dunklen Keller der verschmähten Erinnerungen, Gefühle, Ängste und inneren Dämonen zu entrümpeln. Wenn wir uns mit Schattenarbeit beschäftigen, ist es an der Zeit diesen dunklen Keller aufzuschließen, alles auszumisten und Licht ins Dunkle unseres Selbst zu bringen!

Mit Hilfe der Schattenarbeit erforschen wir aber nicht nur unsere Ängste – sondern können auch unliebsame Verhaltensmuster ablegen, indem wir diese analysieren und falsifizieren! Einige davon gehen zum Beispiel unbewusst auf die Kindheit zurück, die wir in diesem Stadium erworben haben. Nicht mehr ganz Zeitgemäß, können wir diese ablegen und eventuell durch bessere ergänzen!

Schattenarbeit setzt in jedem Fall einen hohen Grad an Selbstreflektion voraus, man muss sich selber gut kennen, damit man sich seiner Schatten bewusst werden kann. Auch Meditation und Visualisation sollten bereits ausreichend trainiert sein, damit man mit der Schattenarbeit etwas bewirken kann.

Doch nur mit Hilfe der Schattenarbeit gelingt es uns auch, einige Ängste entweder abzulegen, ihren Grund zu erkennen bzw. überhaupt zu erkennen, über welche Ängste wir genau verfügen!

In den meisten Fällen, wenn wir von Angriffen sprechen, die von Wesenheiten verursacht werden, nutzen sie gerne unsere Ängste, um ihre eigenen Energien zu verstärken!

Flüche basieren meistens auf dem Prinzip der Schwachstellen: Es werden Ängste erkannt und auf diesen wird der Fluch aufgebaut und auch genährt! Es ist ungleich schwieriger eine Person erfolgreich zu verfluchen, die mit sich relativ im Reinen ist. Jemand, der nur Geheimnisse mit sich herumträgt, Ängste und Sorgen täglich durchlebt, der oder die ist weitaus empfänglicher für Flüche und Besuche von Wesenheiten.

Wesenheiten sind in dieser Hinsicht schlauer als Menschen, sie lassen sich nicht von Masken oder Fassaden täuschen, sie erkennen sozusagen Psychogramme im Menschen und sehen so, wer leicht empfänglich für ihre Attacken ist. (Dabei muss der entsprechende Mensch rein gar nicht an Wesenheiten „glauben“ bzw. wissen, dass es sie gibt!)

Ihr seht also, dieses Thema ist ein weiteres sehr Wichtiges und Elementares in unserer Reihe Schutz gegen Magie.

Doch mehr darüber werden wir beim nächsten Mal ausführlich besprechen!



Schattenarbeit

Schattenarbeit ist ähnlich wie Selbstreflektion an keine bestimmten Techniken gekoppelt, sie kann in vielerlei Hinsicht ausgeführt werden, auch unter Zuhilfenahme der Techniken, die wir bereits besprochen haben.

Ich möchte Euch an dieser Stelle verschiedene Techniken vorstellen, die ihr nutzen könnt, je nachdem welche besser für Euch funktioniert, könnt ihr diese nutzen. Ausprobieren solltet ihr aber jegliche Technik zumindest einmal, um überhaupt zu sehen, welche Euch besser liegt!

Denn merke: Alles, was vom Licht getroffen wird, wirft einen Schatten!


Die Schattenmeditation – Schwierigkeitsgrad: Einfach

Entzünde eine schwarze Kerze und setzte dich vor einer hellen Oberfläche, stelle die Kerze nun hinter dich, so dass sie deinen Schatten sehr klar und deutlich auf die Fläche projiziert.

Konzentriere Dich auf die Aspekte deines Schattens, stelle dir vor, dass sie eine eigenständige Wesenheit ist, mit der du zu kommunizieren vermagst. Sie ist ein separater Teil – aber dennoch ist diese Wesenheit tief mit dir verbunden, denn sie ist und bleibt ein Teil von dir, auch wenn sie unabhängig handeln kann und darf.

Als kleine Hilfe kannst du nun auch silberne Fäden visualisieren, die dich mit deinem Schatten verbinden, erstelle eine Art Energiekanal, sende geistig Kraft zum Schatten und lasse die Energie des Schattens zu dir zurück fließen. Du kannst dies auch über die silbernen Fäden machen!

Versuche nun dein Bewusstsein mit dem Schatten zu vereinen, empfange, was er dir zu sagen hat und höre tief in die hinein! Kommuniziere nun mit deinem Schatten – dies ist eine sehr machtvolle Erfahrung, solltest du dich sehr unwohl fühlen, breche die Meditation ab, aber natürlich nicht, ohne die Fäden mit dem Schatten – zumindest vorerst – zu trennen.

Meditiere am nächsten Abend darüber, was hat dir der Schatten zu sagen gehabt?


Die Schattenarbeit – Suche deinen Schatten in den Träumen –
Schwierigkeitsgrad: Mittel - Schwer


Auch wenn dieser Bereich in die Traumdeutung fällt, so muss diese in jedem Falle genannt werden. Für weitere Aspekte rund um die Traumdeutung, möchte ich an dieser Stelle noch kurz Tristans Traumdeutungskurs benennen.

Kommen wir jedoch nun zur eigentlichen Technik an sich:

Du solltest damit anfangen, deine Träume genau zu analysieren, aber vor allem die, die dich erschrecken, unangenehm berühren – eben alle, die du als Alptraum kennzeichnen würdest. Nur diese Art der Träume sind in der Schattenarbeit relevant.

Aus diesen Träumen wähle nun ein Ereignis, eine Person oder eine Symbolik, die der Grund dafür war, dass der Traum zu einem Alptraum wurde, bzw. dich geängstigt hat.

Dieses Elemente (oder auch mehrere Elemente) sind isoliert betrachtet für sich die Reflexionen des Schatten in ihrer ureigensten Form!

Der zweite Schritt ist über das isolierte Element deines Alptraumes vor dem schlafen gehen zu meditieren! Nehme dir fest vor, dass dieses Element nochmal in deinen Träumen erscheinen möge und das du dir diesmal dessen bewusst bist, du sollst frei agieren können im Traum bzw. zumindest halb. Diese Technik nennt man luzides Träumen, sie ist sehr schwer zu meistern, also lasse dich nicht entmutigen, wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt, wie ich schon sagte, ist Schattenarbeit schließlich ein langwieriger Prozess, den man nicht in über Nacht meistern kann, im wahrsten Sinne des Wortes.

Wenn es mit dem luziden Träumen nicht klappt, dann versuche zumindest wiederholt von den isolierten Elementen des Schattens zu träumen! Sollte der isolierte Schattenaspekt nun im Traum auftreten, dann versuche unbedingt den Traum sozusagen anzuhalten, als würdest du die „Pause“ Taste auf einer Fernbedienung drücken. Stelle dich dem Schatten und versuche mit ihm in einen Dialog zu treten: Es kann passieren, dass sich das Element wandelt und eine noch schrecklichere Gestalt annimmt, lasse dich davon nicht beeindrucken und versuche weiter mit dem Schatten zu kommunizieren!

Wenn du dir nun etwas bewusster darüber wurdest, was genau dein Schatten ist bzw. deine Schatten, fange vor dem schlafen gehen an zu meditieren. Was ist das Wesen des Schattens? Schreibe alle deine Erfahrungen nieder, nur so kannst du später auf deine Erkenntnisse zuverlässig zurückgreifen und Rückschlüsse schließen, die dir ansonsten wohlmöglich verborgen geblieben wären.










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Anmeldungen&Info´s unter: hexenmagieschulesharina@yahoo.de

Zwar - man spricht von einer Waldfrau,
Irgendwo - im blauen Grunde,
Einer Heidin; sondrer Dinge
Hat sie sonderbare Kunde.
Wohlvertraut mit allen Rätseln
Aller Kräuter und Gewächse,
Weiß sie Heiltrank zu bereiten
Und man nennt sie - eine Hexe.
(Friedrich Wilhelm Weber in: Dreizehnlinden)
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